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Aktivitäten


Nach der friedlichen Revolution von 1989 bemühe ich mich nach dem Motto "Zur Zukunft gehört die Erinnerung" die beiden Diktaturen des 20. Jahrhunderts aufzuarbeiten.




2015
  • 4. Februar, Präsentation der kompetenzorientierten Materialiensammlung "Von der Verfolgung zum Widerstand. Menschen auf dem Weg zur Friedlichen Revolution" mit den Zeitzeugen Ursula Wünsche, Susanne Trauer, Dr. Gottfried Dutschke und Uwe Kinzel. Die Vorstellung erfolgte im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung für die FachkonferenzleiterInnen im Fach Geschichte am Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium Chemnitz, im Anschluss wurden die Lehrerinnen und Lehrer von den Zeitzeugen durch das Stasi-Gefängnis geführt.
  • Am 2. August 2015 wurde in der Wochenzeitung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen “Der Sonntag” der Artikel “Trend gegen Glauben” veröffentlicht. (Sonntagsartikel)
  • In einem Leserbrief an die Redaktion schildert Pfarrer Käbisch seine Meinung und Erfahrung vom Zustandekommen des Sinkfluges. (Leserbrief)
  • Am 23. August 2015 wurden auszugsweise zwei Punkte meines Leserbriefes abgedruckt. Als Art galoppierenden Brandbeschleuniger in den eigenen kirchlichen Kreisen muss angesehen werden: Einmal das doppelzüngige Verhalten einiger DDR-Pfarrer und die unsachgemäße Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit. Damit wurde Vertrauen, Voraussetzung einer Gemeindearbeit, verspielt. Andermal wird in der Kirche Mobbing, das zur Gemeindezerzetzung und zu Kollateralschäden führt, betrieben. (zum Sonntag 23.8.15)
2014
  • Nach Erreichen des 70. Lebensjahrs scheide ich als Vertreter des Bibelarbeitskreises aus dem Zwickauer Bündnis für Demokratie und Toleranz aus. Christian Siegel übernimmt diese Aufgabe. (http://web.hs-merseburg.de/~siegelch/web)
  • 8. Mai, Buchvorstellung mit der erweiterten Auflage der Materialiensammlung "Politisch Verfolgte in der DDR" an der Oberschule Neumark, als Zeitzeugen dabei: Annemarie Krause, Ursula Wünsche, Dr. Gottfried Dutschke und Barbara Michael
  • 6. November, Exkursion und Projekttag mit Zeitzeugen im Stasi-Gefängnis Kaßberg und in der BStU Chemnitz durch Schülern der 13. Klasse vom BSZ Werdau
2013
  • 29. Januar, Buchvorstellung "Tu deinen Mund auf für die Schwachen". Zwangssterilisation und Euthanasie während des Nationalsozialismus. (Link) Arbeitsmaterialien und Arbeitsblätter für den Geschichts-, Ethik- und Religionsunterricht im "Haus der Sparkasse" Zwickau, Crimmitschauer Str. 2
2012
  • 30. Januar, Ministerpräsident Stanislaw Tillich besuchte die Ausstellung der Religionsschüler „Zwangssterilisation und Euthanasie während des Nationalsozialismus“ im Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau (in Kooperation mit WEITERDENKEN der Heinrich Böll Stiftung Sachsen und Zwickauer Hilfe Zentrum). Links: CWG ; Schülerinterview ; Wochenspiegel + Blick ; Zwickauer Presse-Agentur
  • 7. Februar, Buchvorstellung „Politisch Verfolgte in der DDR". Materialien und Kopiervorlagen für den Geschichts-, Ethik- und Religionsunterricht im Justizgebäude Zwickau vorgestellt.
2011
2010
2009
  • Vorträge zum Thema "Mein Pfarreralltag in der DDR" und das "Zwickauer Modell"
  • Seminare in Schulen zum Thema "Zwangssterilisation und Euthananie"
  • Vorträge und Veranstaltungen zu den Demokratietagen
2008
  • Reichenbach: Eröffnung der Ausstellung "Christliches Handlen in der DDR" und Vortrag "Stasi, Kirche und Schule" - Holm Singer als IM Schubert" erwirkte beim Landgericht Zwickau eine einstweilige Verfügung, dass sein Name nicht genannt werden darf, die Ausstellung wurde abgebaut Klage wurde abgewiesen und die Ausstellung wurde wieder aufgebaut, aber der Prozess der Namensnennung wurde bis zum Jahr 2010 weitergeführt
  • Vorträge und Veranstaltungen zu den Demokratietagen
  • Errichtung einer Lehr-, Lern-, Informations- und Begegnungstätte für die Aufarbeitung der beiden Diktaturen des 20. Jahrhunderts im Zwickauer Hilfe Zentrum e.V.
  • Gedenkveranstaltungen zum 30. Todestages der Selbstverbrennung von Pfarrer Rolf Günther
  • Einweihung der Gedenktafel für die Werdauer Oberschüler im Landgericht Zwickau
  • Beendigung meiner Tätigkeit als Patientenfürsprecher
2007
  • zu den Tagen der Demokratie und Toleranz wurden öffentliche Podiumsdiskussionen zur DDR-Geschichte und dem Euthanasieverbrechen durchgeführt
  • das Colditzer Verbrechen der Euthanasie wurde im dortigen Schloss öffentlich gemacht
  • Beschluss des Zwickauer Stadtrates, jährlich der Opfer der Zwangssterilisation und Euthanasie zu gedenken wurde vom Regionalschulamt nicht mehr als Religionslehrer angefordert
2006
  • Einbindung des Schülerprojektes in die Woche der Demokratie und Toleranz
  • Öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema Euthanasie
  • Beginn des Schülerprojektes "Schüler werden Lehrer"
  • Schulen aus den Städten Kamenz, Schneeberg, Leipzig und Magdeburg beginnen, das Nazi-Verbrechen ihrer Region aufzuarbeiten
2005
  • Projekt der Religionsschüler vom Gerhart-Hauptmann-Gymnasium "Sterilisation und Euthanasie während des Nationalsozialismus" und daraus ist eine Wanderausstellung entstanden: www.euthanasie-ausstellung.de

    Einweihung einer Gedenktafel für die Opfer der Zwangssterilisation und Euthanasie während des Nationalsozialismus
  • Übergabe der Dokumente der Euthanasie ans Stadtarchiv Zwickau und Reichenbach
  • Religionsschüler beteiligten sich an unterschiedlichen Wettbewerben und sie erreichten unterschiedliche Preise und Ehrungen
2004
  • Wanderausstellung: "Bibel in den beiden Diktaturen des 20. Jahrhunderts"

    Projekt am Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Zwickau und Clara-Wieck-Gymnasium "Zur Zukunft gehört die Erinnerung" - daraus hat sich die Wanderausstellung entwickelt: "Christliches Handeln in der DDR - Die Stasibearbeitung der Kirche in Zwickau und Werdau
  • Beginn der Aufarbeitung des Verbrechens der Zwangssterilisation und Euthanasie im Erbgesundheitsgericht Zwickau
2003
  • Wanderausstellung: "Die Bibel in der Region Zwickau"
2002
  • Ausstellung auf Burg Schönfels: "Die Bibel in unserer Region"
1999
  • Gründungsmitglied des Vereins D.A.V.I.D e.V. - Gegen Mobbing in der evangelischen Kirche Versetzung in den Ruhestand
  • jährlicher Vertag mit dem Regionalschulamt Zwickau als Religionslehrer, da ein Religionslehrermangel besteht
1998
  • der Oberbürgermeister der Stadt Zwickau berief mich zum Patientenfürsprecher
seit 1994
  • aktive Mitarbeit in der Selbsthilfegruppe "Versöhnung in Wahrheit"(s. Erklärung) von kirchlichen Angestellten, die einst von der SED und Stasi massiv bearbeitet wurden aber heute von der Kirche als Art "Störenfriede" und "Unruhestifter" behandelt werden, weil die Amtskirche die bekannt gewordenen historischen Wahrheiten der Verstrickungen von Staat und Kirche verheimlichen und abdeckeln will
ab 1993
  • Teilnahme an den "OV-Treffen" in Berlin; es war eine freiwillige Zusammenkunft von DDR-Bürgern, die von der Stasi in Operativen Vorgängen bearbeitet wurden; es wurde versucht über die Methoden der Stasi und die Schäden der Zersetzungsmaßnahmen offen und ehrlich zu reden; dabei wurde gegenseitig Unterstützung und Hilfe bei der Aufarbeitung angeboten; niemand sah sich dafür in der Gesellschaft verantwortlich
  • Gründung der Zwickauer Arbeitsgruppe des Konziliaren Prozesses "Vergangenheitsaufarbeitung"; SED und Stasi hatten ein neue Form der Kirchenzersetzung eingeführt mit dem Namen "Zwickauer Modell"(Audio-MDR ); die Arbeitsgruppe strebte Gespräche an, um die Kluft zwischen der Amtskirche und der Kirche von unten zu überwinden; weiterhin fanden zielstrebig Begegnungen und öffentliche Gesprächforen statt, auf denen sich die einstigen Täter (IM, Stasioffiziere, SED-Funktionäre) und Opfer begegnen und Schritte der Versöhnung beginnen konnten
seit 1992
  • historische Aufarbeitung des Verhältnisses Kirche und SED-Staat, die Ergebnisse wurden bei unterschiedlichsten Veranstaltungen oder durch Vorträge der Öffentlichkeit vermittelt. Z. T. wurden die Erkenntnisse in Art von Samisdaten veröffentlicht.
1990
  • Aufbau der Partnerschaft zur Kirchgemeinde Nkwatira mit einem übergemeindlichen Tanzania-Ausschuss


Veröffentlichungen